Boxsack

Boxen und somit der Boxsack werden immer beliebter und das haben wir sicher nicht nur den Medien und den vielen großartigen Boxsportlern zu verdanken, denn diese Sportart bietet eine geradezu hervorragende Möglichkeit zum Streßabbau, was in der heutigen Zeit ja bekanntlich immer wichtiger wird. Wer mit dem Gedanken spielt, mit dem Boxsport oder einem anderen Kampfsport anzufangen, der wird sich zunächst nach einem geeigneten Trainingsgerät umschauen.

Boxsack

Boxsack

Was liegt da näher als ein Boxsack, doch es sollte nicht irgendein Sack sein, denn die Unterscheide sind so groß wie die jeweiligen Bedürfnisse des Sportlers. Boxsäcke sollen lange halten und harte Schläge sollten nicht gleich dazu führen, dass die Nähte reißen, deshalb empfiehlt es sich das Boxsack Material genau zu prüfen. Vorzugsweise besteht ein geeigneter Boxsack aus Leder oder Nylon, mindestens aus nylonverstärktem Vinyl, das verleiht ihm die nötige Langlebigkeit.

Teilweise werden Boxsäcke ungefüllt verkauft, was man dann selbst übernehmen muss. Hier ist es äußerst wichtig, das richtige Gleichgewicht für die eigene Schlagstärke zu finden, denn ist der Sack zu hart und zu schwer, kann man sich leicht die Handgelenke verletzen oder sogar dauerhaft schädigen, was übrigens auch passiert, wenn man ohne Boxhandschuhe darauf schlägt. Doch ist er zu leicht, pendelt er bei jedem Schlag hin und her, was ein effektives Trainieren unmöglich macht. Für Anfänger machen zum Beispiel Stoffreste, die sehr klein geschnitten sein müssen, den Sack weicher. Später wenn die Schlagkraft zunimmt, kann die Boxsack Füllung auch mit Getreide oder Kieselsteinen gemischt werden, um den Sack härter und schwerer zu machen. Ein Sandsack zum Beispiel ist sehr sehr schwer und kann einem Anfänger das Boxen sicher vermiesen.

Die Größe bzw. die Länge hängt von den Zielen des Sportlers ab, bei den meisten Kampfsportarten werden die Beine mit eingesetzt, was einen längeren Sack notwendig macht. Er sollte aber auch für das normale Boxtraining nicht kürzer als 100 cm sein, so dass man alle Schlagvarianten beim Boxen trainieren kann.

Dabei spielt natürlich auch die richtige Deckenbefestigung bzw. Halterung eine tragende Rolle. Baumarktprodukte sind zwar meist preiswert, können aber nicht die größtmögliche Stabilität bieten. In den Sportgeschäften wird immer auch Boxzubehör angeboten, hier findet sich dann alles was man zum ordentlichen Aufhängen braucht, verchromte vierstrahlige Stahlketten, Sandsackfedern zur Stoßdämpfung und kräftige Haken. Nicht in jeder Wohnung ist die Situation so günstig, dass man seinen Boxsack an der Decke befestigen kann. Hierfür gibt es den Standboxsack, der einen stabilen und schweren Standfuß haben muss, denn Umfallen ist ja bekanntermaßen höchstens bei reellen Gegnern erwünscht.

Boxtraining

Boxtraining

Eine andere Art Boxsack ist der so genannte Punchingball oder auch Doppelendball genannt. Gemeint ist hier ein Ball aus Leder, der sowohl am Boden als auch an der Decke befestigt wird und dazwischen frei beweglich ist. Wer gleichzeitig Reaktionsgeschwindigkeit und Schlagkraft trainieren möchte, ist mit dem Punchingball gut beraten.

Fitness mit dem Boxsack – Ein tolles Erlebnis!

Selbstverständlich umfasst das gesamte Boxtraining noch viel mehr, eine ausgewogene gute Aufwärmphase, etwa durch 10 Minuten Seilspringen oder Schattenboxen, gehört ebenso dazu wie der Aufbau guter Kondition. Boxer, die regelmäßig trainieren, haben daher meistens einen insgesamt gut aufgebauten Körper, alle Muskelgruppen werden beansprucht und die Grundkondition könnte fast nicht besser sein. Alles in allem ist das Boxen ein sehr gutes und gleichmäßiges Fitnesstraining und mit dem richtigen Boxsack ist der Spaßfaktor auch nicht zu verachten. Jetzt müssen Sie sich nur noch einen Boxsack kaufen und schon kann es losgehen!

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