Die Geschichte des Boxens

Das Boxen hat sich zu einem der berühmtesten Sportarten unserer Zeit entwicketlt. Es finden Wetkämpfe mit großen Namen in glamourösen Orten wie Las Vegas statt, welche das das Interesse der Medien weltweit sowie die Aufmerksamkeit der Box-Enthusiasten auf sich ziehen.

Wie alles begann

Die Geschichte des Boxens zeigt uns, dass der Sport im Grunde der gleiche ist, wie zu der Zeit als er eingeführt wurde. Zugegeben, einige der Aspekte haben sich seitdem erheblich weiterentwickelt. Allerdings bleibt die grundlegende Basis weitgehend bestehen.

Um die Geschichte des Boxens bis zu den Wurzeln zurückzuverfolgen müssen wir zurück zum alten Nord-Afrika um 4000 v. Chr. gehen. Ein weiterer Ort, der im Boxen frühzeitig eine wichtige Rolle gespielt hat, war das Mittelmeer um 1500 v.Chr.

Die ersten schriftlichen Nachweise

Die ersten schriftlichen Nachweise des Boxens kommen aus Griechenland um 900 v. Chr., als ein Herrscher es für unterhaltsam empfand zwei Männern zuzuschauen, die sich mit bloßen Händen bekämpften. Der Unterschied zwischen dieser frühen Form vom Boxen und dem Boxsport wie er heute ist ist, dass früher der Kampf so lange ausgetragen wurde, bis einer der beiden Männer im Kampf starb.

Boxhandschuhe? Fehlanzeige

Ein weiterer schwerwiegender Unterschied besteht in der Ausrüstung die damals während eines Kampfes getragen wurde und der heutigen Ausrüstung, die dem Schutz der Kämpfer dient. Die Boxer der damaligen Zeit trugen nichts weiter als eine leichte Polsterung an den Armen und ein paar ungefütterte Boxhandschuhe. Dies führte dazu, dass während des Kampfes schwere Verletzungen an der tagesordnung waren, die wie bereits gesagt bis zum Tode führten.

Boxen war einer der ersten olympischen Sportarten. Es war Teil des Wettbewerbs um 668 v. Chr.. Die Kontrahenten trugen zwar Schutzkleidung, diese diente aber hauptsächlich dazu den Angreifer, genauer gesagt seine Hände, zu schützen und bestand aus Lederriemen, die um die Hände gewickelt waren. Durch die Lederriemen kam es beim Gegner sehr oft zu schwerwiegenden Schnittverletzungen.

Boxen um 1700

Betrachtet man die jüngere Geschichte des Boxens erfährt man, dass im Jahre 1681 in London die erste Preis-Kampf ausgetragen wurde, bei dem noch mit nakten Fäusten gekämpft wurde. Ganz im Stile der alten Kämpfe in Griechenland, bot auch diese Art des Boxens kaum Schutz für die Kontrahenten.

Das erste Regelwerk

Diese Art des Boxens, wo die Boxer ohne Boxhandschuhe gegeneinander antraten, hatte noch lange bestand, bis 1743 das erste Regelwerk für den Boxsport vorgestellt und schriftlich festgehalten wurde. Man hat erkannt, dass die schweren Verletzungen nicht viel mit der Strategie und Taktik im Boxsport zu tun haben und entschloss sich diese mit einem Regelwerk zu minimieren.

So wurde beispielsweise ein Boxkampf für beendet erklärt, wenn ein Mann zu Boden ging und 30 Sekunden lang liegen blieb. Auch gepolsterte Handschuhe wurden in dieser zeit eingeführt und für die Boxer zur Pflichtausrüstung.

Schnelle Verbreitung des Sports

Verfolgt man die geschichte, so wird deutlich, dass der Boxsport schnell an Popularität gewann und immer mehr Meisterschaften mit verlockenden Preisgeldern ausgefochtet wurden. Auch das Amateur-Boxen wurde durch diesen Trend stark gefördert. Im Amateurboxen liegt der Schwerpunkt vor allem darin Schläge anzubringen, die Punkte bringen. Die Kämpfer sind also nicht so versessen darauf einen Kampf mit K.O. zu beenden, sondern durch Punkte.

Der Boxsack steht heute daheim

Heute hat das Boxen als Trendsportart den Weg in viele Haushalte gefunden. Man muss sich nur einen Boxsack kaufen undschon kann das effeziente Training beginnen. Natürlich sollte man auch in gute Boxhandschuhe investieren um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Wer schonmal eine Runde am Boxsack verbracht hat, wird bestätigen, dass es sich hierbei um eine höchst effektive Form des Fitnesstrainings handelt.



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